Tarte Tatin nach Christophe Michalak

Es ist soweit – der erste Beitrag meines Blogs geht online!!!

Ich habe mich für eine saftige, knusprige, fruchtige Tarte Tatin entschieden, die euch mit ihren karamellisierten Äpfeln hoffentlich begeistern wird.

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Tarte Tatin nach Christophe Michalak

Die Tarte Tatin ist der französische Kuchenklassiker schlechthin. Am besten schmeckt mir die umgekehrte Apfeltarte warm aus dem Ofen mit einer Kugel Vanilleeis.

Ich habe bereits verschiedenste Rezepte ausprobiert bis ich meine Lieblingszubereitungsart gefunden habe: Tarte Tatin nach Christophe Michalak. Was seine Tarte Tatin so besonders macht, ist die Tatsache, dass er die Äpfel vor dem Backen in einem Zucker-Butter-Sirup ziehen lässt.

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Tarte Tatin nach Christophe Michalak

Am besten verwendet ihr für die Tarte Tatin feste, nicht zu süße Äpfel. Ihr solltet ebenfalls darauf achten, dass die Äpfel  möglichst gleich groß sind – dann wird auch eure Tarte Tatin gleichmäßiger.

Rezept für eine Tarte Tatin nach Christophe Michalak

Zutaten

  • 450 g Zucker
  • 300 g Butter
  • ca. 10 mittelgroße, feste Äpfel
  • 300 ml Wasser
  • 1 EL Vanilleessenz oder das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Rolle runder Blätterteig aus dem Frischeregal
  • 3 EL Apfel- oder Aprikosenmarmelade

Zubereitung

1. Karamell zubereiten

  • 150 g Zucker

In einer Pfanne mit 20-25 cm Durchmesser den Zucker bei mittlerer Temperatur zum Schmelzen bringen. Hier ist etwas Geduld gefragt, denn der Zucker sollte nicht umgerührt werden. Bleibt am besten neben dem Herd stehen und beobachtet den Zucker. Ihr könnt die Pfanne etwas anheben und langsam schwenken, damit der Zucker gleichmäßiger karamellisiert. Sobald all der Zucker geschmolzen ist nehmt ihr die Pfanne vom Herd und stellt sie zur Seite. Achtet darauf, dass der gesamte Boden der Pfanne mit Karamell bedeckt ist.

2. Äpfel in Sirup pochieren

  • ca. 10 mittelgroße Äpfel
  • 300 g Butter
  • 300g Zucker
  • 300 ml Wasser
  • 1 EL Vanilleessenz oder das Mark einer Vanilleschote

Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen.

Butter, Zucker, Wasser und Vanillemark in einen hohen Topf geben und zum Kochen bringen. Sobald sich die Butter und der Zucker aufgelöst haben, die Temperatur reduzieren.

Die Hälfte der Äpfel in den Sud geben und so lange köcheln bis sie weich, aber nicht zu weich geworden sind – wir möchten kein Apfelmus ?

Die Äpfel mit einer Schaumkelle aus dem Sud nehmen und den Rest der Äpfel ebenfalls im Sud weichkochen.

3. Tarte zusammensetzen

  • 1 Rolle runder Blätterteig aus dem Frischeregal

Die Apfelspalten werden nun spiralförmig auf den Karamell in die Pfanne gelegt. Dadurch, dass der Karamell inzwischen abgekühlt ist, kann es sein, dass der Karamellboden Risse hat. Die Tarte wird später in den Ofen geschoben, wo der Karamel wieder schmelzen wird, weshalb ihr euch über die Risse im Karamel keine Sorgen machen müsst. Vom Pfannenrand aus beginnend, legt ihr jede Apfelspalte mit der Anschnittseite in die Pfanne. Achtet darauf, dass ihr die Äpfel sehr dicht aneinanderlegt und gut festdrückt. Da die Äpfel durch das Pochieren weich geworden sind, lassen sie sich gut zusammenschieben.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr nun Frischhaltefolie über die Pfanne spannen und diese über Nacht kühl stellen. Dadurch ziehen sich die Äpfel wunderbar mit dem Karamellaroma voll. Ihr könnt aber auch einfach direkt weiter machen.

Packt den Blätterteig aus und stecht mit einer Gabel Luftlöcher hinein. Legt den Blätterteig dann über die Form, sodass die Äpfel bedeckt sind. Scheidet den überflüssigen Blätterteig ab und drückt den Blätterteig mit den Fingern gut am Pfannenrand fest.

4. Tarte backen

Steckt dann die Pfanne für 40 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Ofen. Je nach Ofen kann sich die Backzeit etwas verlängern oder verkürzen.

5. Tarte stürzen

Nach dem Backen sollte die Tarte mindestens 30 Minuten auskühlen. Wenn die Tarte noch zu heiß ist, besteht die Gefahr, dass sie auseinanderbricht. Zum Stürzen einen Teller, der Größer als die Tarteform ist, mit der Oberseite auf die Form legen. Dann die Form mitsamt des Tellers umdrehen und voilà.

6. Tarte aprikotieren

  • 3 EL Apfel- oder Aprikosenmarmelade

Um der Tarte Tatin einen schönen Glanz zu verleihen, bestreicht ihr sie noch warm, je nach Geschmack, mit Apfel- oder Aprikosenmarmelade.

Tipp: Den Butter-Zucker-Sirup könnt ihr ganz einfach einfrieren und für eure nächste Tarte Tatin wiederverwenden. 

2 Comments

  1. Gesundes Essen kann leckerschmecken. Mir fällt es oft nicht leicht, die richtige Balance zwischen den Vorlieben der Kleinen und dem Essen zu
    finden. Ein toller Artikel.

    • Apfelmus ist leider nicht zur Herstellung einer Tarte Tatin geeignet. Sie können aus Apfelmus und Blätterteig allerdings ganz einfach und schnell Apfeltaschen herstellen. Hierzu den Blätterteig in Dreiecke schneiden oder große Kreise ausstechen, diese mit einem Klecks Apfelmus füllen und dann mit einem zweiten Dreieck bzw. Kreis bedecken. Die Ränder dieser Apfeltaschen gut andrücken und mit Eigelb bepinseln. Bei 190°C ca. 15 Minuten backen, bis die Apfeltaschen goldgelb sind.

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